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	<title>Kommentare zu: Werden Betreiber zu Herstellern?</title>
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		<title>Von: Michael Voth</title>
		<link>http://blog.management-krankenhaus.de/2009/06/02/werden-betreiber-zu-herstellern/#comment-18</link>
		<dc:creator><![CDATA[Michael Voth]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 09 Jun 2009 18:12:23 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Werden Betreiber zu Herstellern oder erwirbt man bei Ikea komplette Möbel?

Sowohl Anbieter als auch Betreiber wollen Medizinprodukte günstig vernetzen. Viele Anbieter werben mit einer kostengünstigen Anbindung ihrer Produkte an das vorhandene IT-Netz. Betreiber und deren IT-Leiter sehen aufgrund der in den Medizinprodukten implementierten Netzwerkstandards keine Probleme.
Dabei wird die Tatsache verdrängt, dass man, wie im schwedischen Möbelhaus, nur einen Bausatz erwirbt und die Komponenten eigenverantwortlich zusammenstellt und betreibt. Zwar muss der Anbieter nach wie vor dafür gerade stehen, dass grundlegenden Sicherheitsanforderungen seiner Produkte erfüllt sind. Für die Funktion und die Sicherheit des Gesamtsystems ist er aber nicht mehr verantwortlich.

Hersteller des Gesamtsystems ist eindeutig der Betreiber.

Eine Lösung verspricht nun die IEC 80001. Jedes Krankenhaus soll für seine Installationen eine Risikobetrachtung durchführen. Dies erscheint notwendig, da aufgrund fehlender Standards keine IT-Installation der anderen gleicht. Konkrete Umsetzungsvorschläge sind aus der IEC 80001 nicht  zu erwarten. Das Werkzeuge und Methoden für die Risikobetrachtung von Netzwerkinstallationen kaum zu finden sind wird außer Acht gelassen. Dafür wird auf Strukturen in Krankenhäusern gebaut, die dort nur in Einzelfällen zu finden sind (Stichwort: Netzwerkintegrator und Risikoverantwortlicher für Netzwerke).

IT Abteilungen die strukturiert arbeiten und ihre Systeme und Tätigkeiten gut dokumentieren werden mit IKEA Installationen wenig Probleme haben. Alle anderen sollten auf eine, durch den Hersteller validierte, von der normalen IT-Welt getrennte Vernetzung setzen.]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Werden Betreiber zu Herstellern oder erwirbt man bei Ikea komplette Möbel?</p>
<p>Sowohl Anbieter als auch Betreiber wollen Medizinprodukte günstig vernetzen. Viele Anbieter werben mit einer kostengünstigen Anbindung ihrer Produkte an das vorhandene IT-Netz. Betreiber und deren IT-Leiter sehen aufgrund der in den Medizinprodukten implementierten Netzwerkstandards keine Probleme.<br />
Dabei wird die Tatsache verdrängt, dass man, wie im schwedischen Möbelhaus, nur einen Bausatz erwirbt und die Komponenten eigenverantwortlich zusammenstellt und betreibt. Zwar muss der Anbieter nach wie vor dafür gerade stehen, dass grundlegenden Sicherheitsanforderungen seiner Produkte erfüllt sind. Für die Funktion und die Sicherheit des Gesamtsystems ist er aber nicht mehr verantwortlich.</p>
<p>Hersteller des Gesamtsystems ist eindeutig der Betreiber.</p>
<p>Eine Lösung verspricht nun die IEC 80001. Jedes Krankenhaus soll für seine Installationen eine Risikobetrachtung durchführen. Dies erscheint notwendig, da aufgrund fehlender Standards keine IT-Installation der anderen gleicht. Konkrete Umsetzungsvorschläge sind aus der IEC 80001 nicht  zu erwarten. Das Werkzeuge und Methoden für die Risikobetrachtung von Netzwerkinstallationen kaum zu finden sind wird außer Acht gelassen. Dafür wird auf Strukturen in Krankenhäusern gebaut, die dort nur in Einzelfällen zu finden sind (Stichwort: Netzwerkintegrator und Risikoverantwortlicher für Netzwerke).</p>
<p>IT Abteilungen die strukturiert arbeiten und ihre Systeme und Tätigkeiten gut dokumentieren werden mit IKEA Installationen wenig Probleme haben. Alle anderen sollten auf eine, durch den Hersteller validierte, von der normalen IT-Welt getrennte Vernetzung setzen.</p>
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